Passivhaus in der Baupraxis

13.-14. Jänner 2005

Mehr als 40 Teilnehmer/innnen nahmen an diesem zweitägigen Training für Bauleiter/innen, Techniker/innen und Polier/innen teil.

Die Passivhaustechnologie stellt besondere Herausforderungen an eine effiziente Bauausführung dar. Damit ein Passivhaus seinem Namen gerecht wird und richtig funktioniert, ist vor allem die Qualität von Gebäudehülle und Lüftungstechnik entscheidend. Die Herausforderung liegt dabei in der Einhaltung der Qualitätskriterien in allen Planungs- und Projektphasen und der Koordinierung bzw. Kontrolle aller Gewerke. In diesem Training wurden wichtige Erfolgsfaktoren praxisnah vermittelt - anhand von Beispielen konnten verschiedene Arbeiten auch selber ausprobiert werden.


Inhalte des Trainings

Das Training bestand an jedem Tag aus einem Theorieblock am Vormittag und einem Praxisblock am Nachmittag statt:

Am ersten Tag gaben Expert/innen eine allgemeine Einführung zum Thema Passivhaus und vermittelten ihr Fachwissen über Dampfdiffusion, Luftdichtheit und Winddichtheit. Am Nachmittag wurden mögliche Fehlerquellen anhand eines "Blower-Door"-Tests mit Thermografie-Messung gezeigt.

Der zweite Tag widmete sich dann der Planungskoordinierung und dem Zusammenwirken der Gewerke. Weitere Schwerpunkte waren Wärmebrücken und die Passivhaushülle im Detail. Der Praxisblock gewährte Einblicke in diverse Detailarbeiten wie das Abdichten von Bauteilen, dem Einbau eines Fensters, etc.