Young Energy Researchers Award 2019

Der Young Energy Researchers Award zeichnet Arbeiten junger ForscherInnen in oder aus Oberösterreich in den Themenbereichen erneuerbare Energie und Energieeffizienz aus.


Wer kann einreichen?

Eingereicht werden können Arbeiten von Personen in oder aus Oberösterreich, die nach 1984 geboren sind und
die entweder:

  • Studierende, AbsolventInnen und MitarbeiterInnen an oö. Universitäten/Fachhochschulen oder
  • Studierende, AbsolventInnen und junge ForscherInnen aus Oberösterreich (Geburtsort oder Schulausbildung) in anderen Bundesländern und Staaten oder
  • SchülerInnen an oö. Schulen oder
  • MitarbeiterInnen von Partnern des Cleantech-Clusters sind

 

Was kann eingereicht werden?

Eingereicht werden können u.a. folgende Arbeiten:

  • Bachelorarbeiten/Masterarbeiten/Diplomarbeiten/Dissertationen
  • Forschungsprojekte von Cluster-Partnern, zu denen junge ForscherInnen einen wesentlichen Beitrag geleistet haben
  • Maturaprojekte oder andere relevante Schulprojekte

Willkommen sind Arbeiten aus allen Fachgebieten (Naturwissenschaften/Technik, Wirtschaft, Geistes- und Rechtswissenschaften etc.), die sich mit einem Thema rund um Energieeffizienz und/oder erneuerbare Energie und/oder
E-Mobilität beschäftigen. Einreichungen werden auf Wunsch vertraulich behandelt.
Die Arbeiten müssen nach 2015 fertiggestellt worden sein.

 

Was gibt es zu gewinnen?

  • Die/der "Best Young Energy Researcher" erhält ein Preisgeld von 1.000 Euro.
  • Die Prämierung des "Best Young Energy Researchers" erfolgt im Rahmen der Verleihung des Landesenergiepreises Energie-Star am 19. November 2019 in Linz. Alle EinreicherInnen werden dazu eingeladen.
  • Die besten 30 EinreicherInnen dürfen kostenlos an der "Young Energy Researchers Conference" teilnehmen, die im Rahmen der internationalen Konferenz "World Sustainable Energy Days" stattfindet. (4. - 6. März 2020, Wels, www.wsed.at)

 

Wie kann man mitmachen?


Young Energy Researchers Award 2018

Ausgezeichnet wurde Lukas Leitner, für seine Arbeit "Methodik zur Speicherbedarfsermittlung und Lastflussminimierung". Durch die zunehmende Einbindung erneuerbarer, schwankender Energieerzeuger steigt die Lücke zwischen zeitlicher und örtlicher Verfügbarkeit und Nachfrage von elektrischer Energie. Dies führt zu einem steigenden Bedarf an Flexibilitätsoptionen, wie Energiespeicherung und Sektorkopplung. Im Zuge der prämierten Masterarbeit wurde ein Modell entwickelt, das die Energieträger Strom, Wärme und Gas abbildet und mit Energienetzstrukturen und Energiespeichern verknüpft. Damit ist eine Energiesystemanalyse und im Weiteren eine Systemoptimierung möglich.

Im Bereich der Maturaarbeiten überzeugten drei Schülerinnen der HTBLA Hallstadt, Clara Mühlegger, Angelika Wimmer und Sarah Tonini mit dem Projekt "Einsatz von Moosen im Bauwesen“. Die Projektgruppe führte experimentelle Untersuchungen zur Verwendung von Moosen als Dicht- und Dämmstoff durch und tüftelte an ökologischen und ökonomischen Konzeptvorschlägen. Bauphysikalische Untersuchungen und Berechnungen zu den Eigenschaften von Torfmoosen wurden durchgeführt und ein normgerechter Fenstereinbau auf Basis ökologischer Materialien geplant.


Young Energy Researchers Award 2017

Gewinner des Young Energy Researchers Award 2017 ist Dipl.-Ing. Fabian Moisl - aufgewachsen in Hellmonsödt und Absolvent der HTL Linz LiTec, derzeit tätig an der TU Wien - für seine Diplomarbeit "Profitability analysis of operational strategies of battery energy storage systems".

Batteriespeichersysteme sind eine vielversprechende Technologie, um die Integration stark fluktuierender Erzeugungskapazitäten wie Wind oder Photovoltaik in das Energiesystem zu unterstützen. Die ausgezeichnete Arbeit untersucht die unterschiedlichen Möglichkeiten des Einsatzes von Batteriespeichersystemen und trägt zur optimierten Integration von erneuerbaren Energieformen ins Energiegesamtsystem bei.


OEC Young Researchers Award 2016

Gewinner des OEC Young Researchers Award 2016 ist der gebürtige Steyrer DI(FH) Stefan Aigenbauer. Er erhält die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung für die Entwicklung einer Pellets-Versuchsfeuerung zum Betrieb eines integrierten 5 kWel Stirling-Moduls.

Aigenbauer, der beim OEC-Partner-Unternehmen Bioenergy2020+ GmbH beschäftigt ist, führte die Forschungsarbeiten im Rahmen des Projektes StirBio in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Wien und den Firmen Frauscher Thermal Motors und Hargassner GmbH durch. Aigenbauer ist Absolvent der FH Wels und der HTL Steyr.


OEC Young Researchers Award 2015

Im Jahr 2015 gewann die Öko Energietechnik-Studentin Miriam Lachner mit ihrer Masterarbeit den OEC Young Researchers Award. Miriam Lachner (25) aus Steyr hat in ihrer Arbeit für das Austria Solar Innovation Center (ASIC) an der Weiterentwicklung von Desorptionsmethoden thermochemischer Speichermaterialien gearbeitet. Vereinfacht gesagt optimierte die Steyrerin die Wiederaufladung von neuartigen thermochemischen Speichermaterialien.